Mein Artikel für https://dasgluecksmuseum.de/

Auf der Suche nach dem Glück?

Warum sind so viele auf der Suche nach dem Glück? Und kaum einer kennt jemanden, der oder die das Glück gefunden hat.

Vielleicht könnte dies ein Ausspruch von dir sein: „Ich habe mein Glück noch nicht gefunden“. Oder aber, du kennst jemanden, der sein Glück noch nicht gefunden hat?

ICH GLAUBE, DIE SUCHE NACH DEM GLÜCK KANN ZU EINER SUCHT WERDEN, ABER WIESO?

Das „Glück“ ist eigentlich nur ein Glücksmoment. Und davon versuchen wir so viele wie möglich aneinander zu reihen. Ich liebe es zum Beispiel, tanzen zu gehen, Konzerte zu besuchen, Spieleabende mit Freunden zu erleben, oder zu verreisen und fremde Länder, Kulturen zu erkunden.

UND NATÜRLICH WIRST DU DEINE EIGENE LISTE HABEN.

Dann wirst du versuchen, so viele dieser Dinge so oft wie möglich zu erleben. Du wirst jedoch feststellen, dass dich nichts davon dauerhaft glücklich macht. Die gerade genannten Dinge führen sicher zu einem kurzen Augenblick von Glück. Aber meist hält dieser Zustand nicht lange an. Dann versuchst du, es zu wiederholen.

Du merkst, dein Glück ist also etwas ganz individuelles. Es ist etwas, das vielleicht sogar nur dich glücklich macht. Jemand anderes macht wahrscheinlich etwas anderes glücklich.

Und doch scheint das Glück anderer immer „noch perfekter“ als das eigene zu sein. Wir vergleichen unser Glück mit dem einer anderen Person. Und werten es vielleicht sogar ab.

So lange wir unser Glücklichsein von bestimmten Erwartungen bzw. Bewertungen abhängig machen, werden wir also immer weitersuchen – nach UNSEREM GLÜCK.

ABER WAS BEDEUTET DAS EIGENTLICH FÜR DICH? GEHT ES DIR UM GLÜCK HABEN ODER GLÜCKLICH SEIN?

Oft verpassen wir unser eigenes Glücklichsein dadurch, dass wir selbst gar nicht wissen, was in uns zu einer Glückseligkeit führt. Wir rennen Momenten hinterher, in denen wir kurz glücklich waren und machen uns von äußeren Bedingungen abhängig. Z..B.: „Ich wäre glücklich, wenn ich auch so ein tolles Auto wie der Nachbar hätte“ oder „Ich wäre glücklich, wenn ich auch so tolle Reisen machen könnte, aber mir fehlt das Geld“ oder “Ich wäre glücklich, wenn ich auch so erfolgreich wäre“ oder vielleicht auch „Ich wäre glücklich, wenn ich meine Idealfigur hätte“ usw.

Und dann gibt es Zeiten, in denen wir erleben, dass wir genau diese Dinge gerade nicht bekommen (wie z.B. jetzt in der Pandemie). Aber bedeutet das, das wir jetzt nicht glücklich sein können?

Ich habe spüren dürfen, dass ich unterscheiden darf: Es gibt das oben genannte „kurze Glück“, dass schnell wieder verflogen ist. Und es gibt eine tief in mir liegende „GLÜCKSELIGKEIT“, die nicht von äußeren Dingen, anderen Personen, Geld oder Zeit abhängig ist.

DIE GUTE NACHRICHT IST: DIESE GLÜCKSELIGKEIT IST JEDEM VON UNS MÖGLICH.

Ich weiß, dass hört sich vielleicht erst mal komisch für dich an oder aber du ahnst schon, wovon ich spreche.

Diese Glückseligkeit ist in dir, oft kannst du sie spüren, wenn du z.B. meditierst, bei einem Spaziergang in der Natur, bei deiner Lieblingstätigkeit, wenn du kreativ bist oder wenn du beim Sport völlig die Außenwelt und die Zeit vergisst.

Du bist dann ganz bei dir, harmonisch im Einklang von Körper, Geist und Seele. Du bist im „Flow“. Oft denkst du auch gerade an gar nichts (obwohl ich gerne zugebe, dass das nicht leicht ist).

Das wunderbare an dieser Glückseligkeit ist: Diesen Zustand kannst du erreichen, auch wenn du arm bist, keinen beruflichen Erfolg hast, kein tolles Auto besitzt, nicht die Idealfigur hast etc.

UND DU KANNST LERNEN DIESES GEFÜHL IN DIR ZU ETABLIEREN UND AUSZUDEHNEN.

Indem du lernst, dass dein „Glück“ in dir ist und von Du nicht im Außen auf die Suche gehen musst. Wenn du deine Bedürfnisse & deine Werte kennst und du darauf achtest, dass du diese so häufig wie möglich erfüllst bzw. umsetzt, dann bist du auf dem richtigen Weg.

Claudia Kaufmann

Corona – Lass dich nicht anstecken!

Puh, warum schreibe ich nun auch noch was zum Virus? Achtsamkeit und Corona – wie geht das zusammen?

Für mich ist ein achtsamer Umgang mit den Medien und der dadurch entstandenen Panikmache absoluter Schutz – zwar nicht vor dem Coronavirus Covid19, jedoch vor Hysterie.

Wenn ich im Auto Radio höre und es kommen schon wieder Nachrichten über Corona (außer der gleichnamigen Bierwerbung), dann schalte ich gleich rüber zu einem Sender, bei dem gerade Musik läuft oder schalte das Radio aus. Ähnlich gehe ich auch mit den Nachrichten im TV um, eine Tageszeitung habe ich schon lange nicht mehr aboniert.

Ich habe mir Quellen gesucht, die mein Vertrauen haben und informiere mich dort. Welche das sind? Verrate ich nicht, denn wem du dein Vertrauen schenken möchtest, entscheidest du. Soviel sei aber verraten, es ist keine „Regenbogenpresse“ bzw. kein sensationsheischender TV-Sender dabei.

Wie geht du aber nun achtsam mit Nachrichten um? Und nicht nur in Bezug auf gerade aktuelle Virenverwirrungen?

Versuche einfach achtsam mit dir zu sein und zu erspüren, was macht die Nachricht mit mir? Welche Gefühle löst sie bei mir aus? Und vielleicht sogar, welcher Glaubenssatz in mir wird hiermit getriggert? Und was hat das tatsächlich mit der gehörten oder gelesenen Nachricht zu tun? Um was geht es bei mir wirklich?

Wenn ich gar nicht weiß, ob ich eine Aussage / Nachricht glauben kann – stelle ich mir immer wieder eine Frage:

„Wem dient es?“

Was hat derjenige, der z.B. eine Panik bzw. Hysterie (wie bei dem Corona-Virus) auslöst davon? Geht es hier wirklich nur darum andere Menschen zu „in-formieren“? Oder vielleicht doch um ganz andere Dinge?

Wenn Menschen Angst haben, sind sie leicht zu manipulieren. Sie sind verunsichert, unglücklich und konsumieren viel, viel mehr. So sind wir Menschen halt.
Das Gute daran ist, in dem Moment, in dem ich das erkenne, kann ich mich um meine Angst kümmern und weiche nicht mehr in Ersatzhandlungen – wie z.B. Hamsterkäufe aus.
Gut für dich und gut für die Hamster (grins).

Bleib achtsam und gesund,
bless you (sei gesegnet)
Claudia

Achtsamkeit bei Trauer

Wie passt das zusammen?

Ich bin gerade in meinen Trauerphase nach der „finalen“ Diagnose meines Ehemanns und auch nach seinemTod achtsam gewesen, damals wusste ich allerdings noch nicht das diese innere Einstellung „Achtsamkeit“ bedeutet.
Das habe ich allerdings erst im Nachhinein erfahren.

Wie ich dann erfahren habe, was Achtsamkeit bedeutet:

Das zu schreiben dauert wohl ein wenig lang. Deshalb verlinke ich mal ein Interview, das ein liebe Kollegin (Barbara Schmidt-Ontyd) mit mir zu diesem Thema geführt hat.
Schau doch mal rein: